Volvo EX40 Modellpflege 2027

Volvo EX40 Modellpflege 2027

Frische Technik, Serien-Wärmepumpe und neue Antriebe

Sieben Jahre sind im schnelllebigen Automobilgeschäft eine halbe Ewigkeit. Dennoch gehört der Volvo EX40, der einst als vollelektrische Variante des XC40 an den Start ging, noch lange nicht zum alten Eisen. Für das Modelljahr verpasst der schwedische Hersteller seinem kompakten Stromer ein umfassendes Technologie-Update.

Dezente Optik, moderne Matrix-LED-Scheinwerfer

Wer auf ein komplett radikales Redesign gehofft hat, muss zweimal hinschauen. Volvo hält an seiner klaren Designlinie fest, hat Kühlergrill, Frontstoßfänger, Motorhaube und die vorderen Kotflügel jedoch dezent überarbeitet. Auffälliger präsentieren sich die neuen Scheinwerfer, die die bekannte „Thors Hammer“-Signatur mit modernster Matrix-LED-Technik (15 Segmente für eine optimierte Ausleuchtung) kombinieren. Am Heck sorgen neue LED-Leuchten für einen frischen Look, während die neue Außenfarbe Heather Bronze das Portfolio auf insgesamt acht Lackierungen erweitert. Neue Leichtmetallräder in 18, 19 und 20 Zoll runden den Auftritt ab.

Technik-Offensive im Innenraum und bei den Assistenten

Deutlich mehr hat sich im Cockpit getan. Das zentrale Infotainment-Display wächst auf 11,2 Zoll und sorgt in Kombination mit dem integrierten Sprachassistenten Google Gemini für eine noch intuitivere Bedienung. Unter der Haube arbeitet eine neue Sensor- und Softwareplattform aus Frontkamera, Rundum-Radar und zwölf Ultraschallsensoren.

Das schlägt sich auch in erweiterten Sicherheits- und Assistenzsystemen nieder:

  • Serienausstattung: Ein automatischer Notlenkassistent und der praktische Door Opening Alert (Warnung beim Aussteigen vor Querverkehr) gehören künftig zum Standard.
  • Optionen: Der Pilot Assist lässt sich unter anderem um einen intelligenten Spurwechselassistenten sowie eine verbesserte 3D-Ansicht für die 360-Grad-Kamera ergänzen.

Neue Antriebe, mehr Reichweite und serienmäßige Wärmepumpe

Bei den vollelektrischen Antrieben führt Volvo eine neue Nomenklatur ein:

  • P5 Electric: Leistet 175 kW (238 PS), nutzt eine 70-kWh-Batterie und erzielt eine Reichweite von rund 477 Kilometern. Einstiegspreis: ab 47.490 Euro.
  • P5 Long Range Electric: Bietet 185 kW (252 PS), einen größeren 82-kWh-Akku und bis zu 576 Kilometer Reichweite. Preis: ab 53.090 Euro.
  • P8 Performance AWD: Das Topmodell mit Allradantrieb liefert satte 325 kW (442 PS), kommt mit dem 82-kWh-Akku bis zu 538 Kilometer weit und startet ab 60.590 Euro (in der Ausstattung „Plus“).

Ebenfalls erfreulich: Die maximale Ladeleistung steigt auf bis zu 205 kW, womit sich der Akku an Schnellladern in rund 26 bis 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent füllen lässt. Vor allem im Alltag dürfte zudem die nun serienmäßige Wärmepumpe für Begeisterung sorgen, da sie den Energiebedarf für die Innenraumklimatisierung vor allem bei kalten Temperaturen spürbar senkt.

Den Original-Bericht findest du zum Nachlesen auf motorsport-magazin.com.

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